Demenzkonzept für Pflegeeinrichtungen, die Menschen mit Demenz betreuen.

Für die optimale Betreuung von dementen Menschen benötigen Pflegeheime ein ausgewogenes Demenzkonzept, welches u.a. speziell geschultes Personal und ein Wegläuferschutzsystem beinhaltet.

Demenzkonzept für Pflegeeinrichtungen

Aktuelle Zahlen und Prognosen

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft  veröffentlichte im Sommer 2020 aktuelle Zahlen und Prognosen für die nächsten 30 Jahre. Aktuell leben in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, zwei Drittel davon in ihrer eigenen häuslichen Umgebung bzw. bei ihren Angehörigen. Mehr als 500.000 Demenzkranke werden also in stationären Pflegeeinrichtungen, Heimen oder anderen Wohnformen wie Demenz-WG’s betreut und gepflegt.

Laut Berechnungen von Epidemiologe Dr. Horst Bickel  wird die Zahl der demenzerkrankten Menschen bei aktuellem Therapiestand bis 2050 auf bis zu bis 2,8 Millionen steigen.

Herausforderungen für Heimbetreiber

Bereits die jetzigen Zahlen stellen die stationäre Altenpflege vor Herausforderungen. Heime, die nicht ausschließlich Bewohner*innen mit Demenz betreuen, geraten mit ihrer meist offenen Bauweise, also mehrere nicht dauerhaft überwachte Ein- und Ausgänge, an ihre Grenzen.  Für den Großteil der dort lebenden Menschen ist genau dies auch gelebte und geschätzte Bewegungsfreiheit. Für demenzkranke Personen mit Hinlauftendenz, also dem regelmäßigen Versuch die Einrichtung zu verlassen, wird dies schnell zur Gefahr.  Daher ist es für Betreiber von Seniorenheimen unerlässlich ein zeitgemäßes Demenzkonzept zu erarbeiten, umzusetzen und im Alltag zu leben.

Wesentliche Bestandteile des Demenzkonzeptes

  • auf Demenz spezialisiertes Personal, welches den Menschen mit Demenz in ihrer individuellen Erlebniswelt biographiegestützt begegnet, ihre vorhandenen Ressourcen fördert und ihre individuelle Selbständigkeit, auch die Bewegungsfreiheit, erhält.
  • Schulungsangebote für Angehörige (Demenz ist eine Erkrankung, die besonders für die Angehörigen schwer nachzuvollziehen ist. Informationen über die verschiedenen Krankheitsbilder helfen den nahestehenden Personen dabei, richtig mit dem demenzerkrankten Partner oder Elternteil umzugehen.)
  • beruhigende, orientierungserleichternde Wohnbereiche (Farbkonzepte, Foto der Bewohner*innen an ihrem Zimmer „Hier wohne ich, Maria Müller.“ etc.)
  • technische Assistenzsysteme (Schutzsysteme, die das Verlassen zugelassener Bewegungsbereiche oder des Hauses registrieren und das Personal sofort alarmieren.)

 

Mit MILAN bieten wir Ihnen ein DeSo- Schutzsystem, welches jedes ungesehene Verlassen des Wohnbereichs oder der Einrichtung kontrollierbar macht. Ein zu spätes Bemerken, dass Bewohner*innen verschwunden sind, wird somit ausgeschlossen.

MILAN ermöglicht Menschen mit Demenz ein sicheres Lebensumfeld und trägt zur Verbesserung der Zufriedenheit und der Lebensqualität der Bewohner*innen bei.  MILAN schützt.

 

„Was ist MILAN?“ bietet Ihnen weiterführende Informationen zum Dementenschutzsystem für Menschen mit Hinlauftendenz.