Häufig gestellte Fragen | FAQ

1. Welche Symptome gibt es bei Demenz?

Demenz beschreibt die Minderung der geistigen Fähigkeiten eines Menschen, durch welche das alltägliche Leben im fortgeschrittenen Zustand stark beeinträchtigt ist. Die Symptome sind vielseitig und treten nicht bei jedem Menschen gleichermaßen auf. Zu den bekanntesten Krankheitszeichen zählen Einschränkungen in den Bereichen Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit, logisches Denken und Urteilsvermögen, aber auch in den Bereichen Kommunikation und Sprache sowie visuelle Wahrnehmung.

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2. Ist Demenz gefährlich? Welche Gefahren bestehen bei Demenz?

Demenz an sich ist für die betroffene Person nicht bedrohlich. Jedoch kann die Beeinträchtigung der geistigen Fähigkeiten vielerlei Gefahren mit sich bringen, z.B. Brände durch vergessene, eingeschaltete Herdplatten, Wasserschäden durch vergessene, aufgedrehte Wasserhähne, Unfälle im Straßenverkehr durch fehlende Aufmerksamkeit oder falsches Einschätzen von Geschwindigkeiten sich nähernder Autos. Eine besondere Gefahr ergibt sich, wenn sich Menschen aufgrund dementieller Beeinträchtigungen – meist ohne Ankündigung – auf den Weg irgendwo hin machen.

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3. Wie kann man mit Alzheimer sicher leben?

Im Anfangsstadium können an Demenz erkrankte Personen meist ihren Alltag noch selbstständig gestalten und  benötigen zunächst nur geringe Unterstützung, z.B. bei Vertragsabwicklungen, nicht alltäglichen Einkäufen oder unbekannten Umgebungen. Je nach Ausprägung der Symptome und Krankheitsverlauf ist aber schon bald eine umfassende Betreuung nötig, um die Sicherheit des dementen Menschen zu gewährleisten.

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4. Wie kann man weglaufgefährdete Menschen schützen?

Bewohner*innen mit Hinlauftendenz, die dazu neigen schnell und impulsartig ihren Wohnbereich oder die Pflegeeinrichtung unbegleitet zu verlassen, müssen besonders geschützt werden. Dafür existieren technische Systeme, die jedes Verlassen erkennen und das Personal alarmieren.

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5. Wie funktioniert ein Wegläuferschutz?

Schutzsysteme arbeiten auf Funk-Basis mit Sendern und Empfängern. Weglaufgefährdete Personen tragen körpernah einen Sender, welcher beim Verlassen individuell festgelegter Bereiche von der Empfangseinheit erkannt wird. Das System kann auf verschiedene Weise das Personal alarmieren.

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6. Wie können Ausgänge für demente Menschen abgesichert werden?

Ausgänge oder auch Fenster werden mit Empfangseinheiten ausgestattet, die den Sender, den eine Person mit Hinlauftendenz an sich trägt, erkennt und ein Signal weiterleitet. Das Personal erhält eine eindeutige Information darüber, welche Person an welchem Ausgang erkannt wurde. Spezielle Antennen sorgen für besonders zuverlässige Erkennung.

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7. Gibt es ein DeSo Schutzsystem ohne Baumaßnahmen?

Das kommt auf die bestehende Infrastruktur im Gebäude an. Die Empfangseinheiten an Türen und Fenstern benötigen Zugang zum Netzwerk (LAN). In den meisten Fällen sind diese Netzwerkstrukturen bereits vorhanden, so dass die Installation nur geringen baulichen Aufwand erfordert und die Benutzung von Ausgängen und Fenstern jederzeit während der Installation möglich bleibt.

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8. Können Dementen- Schutzsysteme auf die Rufanlage aufgeschaltet werden / an die Lichtrufanlage angebunden werden?

Ja. Eine Anbindung innerhalb der Produktfamilie an WotanCARE Rufanlagen ist ohne weiteres möglich. MILAN ist aber mittels Standardprotokoll ESPA auch mit vielen anderen Rufanlagen-Fabrikaten kompatibel.

9. Welche rechtlichen Bedingungen gibt es für Weglaufschutz?

Grundsätzlich gibt es keine einheitlichen Bestimmungen. Der rechtliche Rahmen ist abhängig vom Bundesland und muss immer personenindividuell geprüft werden. In vielen Fällen bedarf es zusätzlich zur Einverständniserklärung der Angehörigen einer Entscheidung durch das zuständige Amtsgericht, ob Menschen mit Demenz ein Sender, der nicht eigenständig entfernt werden kann, angelegt werden darf.

10. Sind DeSo Schutzsysteme freiheitseinschränkende Maßnahmen?

Nein, sofern Personen das Armband mit eingebautem Funksender freiwillig tragen. Weiterhin hindert MILAN Personen nicht daran, Wohnbereiche oder Gebäude zu verlassen. Es erfolgt lediglich eine Benachrichtigung an das Personal, so dass die weglaufgefährdeten Personen schnell eingeholt und zum Umkehren motiviert werden können.

10. Was kostet ein Dementen-Schutzsystem?

Die Kosten sind abhängig von der vorhandenen Netzwerkstruktur sowie der Anzahl der zu sichernden Türen oder Fenster. Bitte teilen Sie uns diese Informationen im Kontaktformular mit. Wir melden uns umgehend und unterbreiten Ihnen gern Ihr individuelles Angebot.