Was ist Milan?

Milan ist ein Dementenschutzsystem, welches das Pflegepersonal dabei unterstützt, festzustellen, ob demenziell Erkrankte einen Bereich oder das Gebäude verlassen. So lässt sich schnell und zuverlässig erkennen, ob eine Gefahr vorliegt.

Eine intelligente Türüberwachung ermöglicht es Fehlalarme deutlich zu reduzieren, da ein Alarm nur ausgelöst wird, wen die Tür geöffnet ist.

Zusätzlich wird auch überprüft, ob die betroffene Person in Begleitung von Pflegepersonal oder Angehörigen ist. In diesem Fall wird ein Alarm unterdrückt, da keine Gefahr besteht.

Die Alarme werden an das Schwesternrufsystem, ESPA oder die schnurlosen Telefone (DECT) des Pflegepersonals weitergeleitet.

So können Sie Ihren Bewohnerinnen und Bewohnern das Gefühl von voller Bewegungsfreiheit bieten und haben gleichzeitig die Sicherheit, dass das Verlassen definierter Bereich sofort erkannt wird.

Wie funktioniert MILAN?

1Netzwerk

MILAN lässt sich einfach in Ihr bestehendes Netzwerk integrieren.

2Türelektronik

Die Türelektronik wird an jeder zu schützenden Tür angebracht. Als Empfänger erkennt sie unmittelbar, wenn Menschen mit Bewohnerarmband die Tür passieren und leitet einen Alarm an die Rufanlage oder direkt an Endgeräte wie DECT, virtuelle Lagepläne etc. Mittels ESPA ist MILAN mit vielen Fabrikaten kompatibel.

3Bewohnerarmband

Das Bewohnerarmband sendet dauerhaft ein Signal. Beim Passieren einer geschützten Tür wird das Bewohnerarmband eindeutig, also personenindividuell erkannt. Durch den Sicherheitsverschluss ist es dem Träger unmöglich, das Armband eigenständig ohne Hilfsmittel abzulegen. Dies garantiert einen zuverlässigen Schutz.

4Begleitfunktion

Pflegepersonal, Angehörige und andere Berechtigte können einen Begleittransponder nutzen, um gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern das Gebäude zu verlassen. Die Türelektronik registriert in diesem Fall trotzdem das Bewohnerarmband. Durch das gleichzeitige Erkennen eines Begleitbands wird der Alarm jedoch unterdrückt.

2. Ist Demenz gefährlich? Welche Gefahren bestehen bei Demenz?

Demenz an sich ist für die betroffene Person nicht bedrohlich. Jedoch kann die Beeinträchtigung der geistigen Fähigkeiten vielerlei Gefahren mit sich bringen, z.B. Brände durch vergessene, eingeschaltete Herdplatten, Wasserschäden durch vergessene, aufgedrehte Wasserhähne, Unfälle im Straßenverkehr durch fehlende Aufmerksamkeit oder falsches Einschätzen von Geschwindigkeiten sich nähernder Autos. Eine besondere Gefahr ergibt sich, wenn sich Menschen aufgrund dementieller Beeinträchtigungen – meist ohne Ankündigung – auf den Weg irgendwo hin machen.

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