Wie kann man weglaufgefährdete Bewohner schützen und aufhalten?

Mit einem individuell auf Ihr Objekt abgestimmtes Dementenschutzsystem.

Wie kann man weglaufgefährdete Bewohner schützen und aufhalten?

Autor: Bina Korinth
Kategorie: Allgemein

Ein Dementenschutzsystem alarmiert das Pflegepersonal sofort, wenn demente Personen ihren Bereich oder das Gebäude verlassen. Der spezifische Alarm, also WER verlässt WO den geschützten Bereich, ermöglicht ein schnelles Reagieren des Personals, so dass weglaufgefährdete Bewohner und Bewohnerinnen nicht weit kommen.

MILAN funktioniert durch den Einsatz von Armbändern, an denen Transponder zum Senden von Funk-Signalen befestigt sind. Die Armbänder der Bewohnerinnen und Bewohner können wahlweise einen Sicherheitsverschluss haben, der verhindert, dass das Armband eigenständig ablegt wird.

Jede zu schützende Person hat einen definierten Bereich, in welchem sie sich frei bewegen kann. Mit Hilfe von MILAN wird festgestellt, ob sich die Person in einem Bereich befindet, in dem sie sich nicht aufhalten darf. Dabei werden Zugänge wie Türen und Fenster zusätzlich mittels Sensoren überwacht, um Falschalarmen vorzubeugen.

Das Pflegepersonal sowie andere Autorisierte (Angehörige) werden mit Begleit- Bändern ausgestattet. Diese ermöglichen es den Bewohnerinnen und Bewohnern, den geschützten Bereich in Begleitung zu verlassen, ohne dass ein Alarm ausgelöst wird.

Das Alarmmanagement kann wahlweise mit Hilfe von DECT-Telefonen, Anzeigetableaus oder interaktiven Lageplänen visualisiert werden. Eine Auswertung kann auf Wunsch Einblick geben, wer wann einen entsprechenden Bereich verlassen hat und in wessen Begleitung die Person sich befand. Mehr Informationen zum Alarmmanagement finden Sie in unserem Benutzerhandbuch.

Sie benötigen ein Schutzsystem für weglaufgefährdete Bewohner und Bewohnerinnen? Dann kontaktieren Sie uns hier.